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Wolfach: 07834 970-0

Patienten und Angehörige Glossar

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
A
Abort

vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft vor Beginn der 24. Schwangerschaftswoche

Abrasio conjunctivae

Abschabung der Bindehaut des Auges 

Abrasio cọrneae

Abschabung der Hornhaut des Auges

Abrasio dentium

Verlust an Zahnhartsubstanz (Oberbegriff für Zahnschmelz, Zahnbein, Wurzelelement) durch Reibung 

Abrasio uteri (auch: Kürettage, Curettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut  

Abrasion

Ausschabung bzw. Abschabung von Gewebe

Absence-Epilepsie (auch: Absenceepilepsie)

Form der Epilepsie, bei der der Betroffene kurzzeitig bewusstlos ist

Absenceepilepsie (auch: Absence-Epilepsie)

Form der Epilepsie, bei der der Betroffene kurzzeitig bewusstlos ist

Abszess (auch: Geschwulst, Eitergeschwür, Pickel, eitrige Haarwurzelentzündung, Furunkel)

Ansammlung von Immunzellen und Bakterien (Eiter) in einem neu entstandenen Gewebshohlraum

Abulie

krankhafte (pathologische) Willensschwäche, Willenlosigkeit oder Unentschlossenheit; tritt als Symptom diverser Erkrankungen auf

Abusus

medizinische Bezeichnung für „Missbrauch"; meint meist Missbrauch von Genussmitteln, Medikamenten oder Drogen

Adenom

gutartige Zellwucherung; kommt am häufigsten im Magen-Darm-Trakt vor

ADHS

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom; Symptome sind z.B. starke Aufmerksamkeitsstörung, Konzentrationsstörung, impulsives Handeln oder schnelle Ablenkbarkeit („Zappelphilipp“)

Adipositas

chronische Erkrankung mit vielfältigen Ursachen; übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper; Body Mass Index (BMI) von 30 oder mehr

Adipsie

fehlendes Bedürfnis zur Flüssigkeitsaufnahme bzw. fehlendes Durstgefühl

Adjuvans

Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffes verstärkt – möglichst ohne eine eigene pharmakologische Wirkung zu entfalten

Adoleszenz

Zeitspanne des "Heranreifens" zwischen dem 12./13. und 20. Lebensjahr

Aerophagie

Schlucken von Luft und damit deren unbeabsichtigte Aufnahme in den Gastrointestinaltrakt (Magen-Darm-Trakt)

Agranulozytose

(nahezu) vollständiger Mangel an Granulozyten (spezielle weiße Blutkörperchen)

AIDS

(Acquired Immune Deficiency Syndrome): Endstadium einer HIV-Infektion („human immunodeficieny virus“); schwächt das Immunsystem, sodass die Anfälligkeit für andere Krankheiten steigt. 

Allergie

Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene) mit Entzündungszeichen und Antikörper-Bildung (Antigen-Antikörper-Reaktion)

allergische Reaktion

Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene) mit Entzündungszeichen und Antikörper-Bildung (Antigen-Antikörper-Reaktion)

Alzheimer

häufigste Form der Demenzerkrankung und schwere Erkrankung des Gehirns; Symptome sind z. B. Verlust der Informationsspeicherung oder Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses

ambulant

Behandlung, bei der der Patient nicht über Nacht im Krankenhaus bleiben muss

Anämie

Blutarmut/Mangel an rotem Blutfarbstoff

Anamnese

Gespräch mit dem Arzt, in dem der Arzt den Patienten nach der Krankenvorgeschichte, Beschwerden, Lebensgewohnheiten o. Ä. befragt

anaphylaktischer Schock

akut lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Substanz; Maximalreaktion einer anaphylaktischen Reaktion

Anästhesie (auch: Betäubung)

Ausschaltung von Empfindungen (z.B. Schmerz, Berührung) durch Medikamente. Bei Eingriffen ist eine Allgemeinanästhesie (Narkose) oder Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) möglich.

Aneurysma

dauerhafte, örtlich begrenzte Erweiterung einer Arterie/Schlagader durch Ausbuchtung oder Ausweitung der Gefäßwand

Angiologie

Teilgebiet der Inneren Medizin; befasst sich mit Gefäßerkrankungen

Anorexie

Verlust des Appetits; als bekannteste Form gilt die Magersucht (Anorexia nervosa)

Antibiotika

Substanzen, die einen hemmenden Einfluss auf den Stoffwechsel von Mikroorganismen haben und deren Weiterleben oder Vermehrung verhindern.

Antibiotikum

Substanz, die einen hemmenden Einfluss auf den Stoffwechsel von Mikroorganismen hat und deren Weiterleben oder Vermehrung verhindert. 

Antiepileptikum (auch: Antikonvulsivum)

Ein Arzneimittel, das zur Behandlung epileptischer Erkrankungen bzw. Anfallserkrankungen eingesetzt wird. 

Antikonvulsivum (auch: Antiepileptikum)

Ein Arzneimittel, das zur Behandlung epileptischer Erkrankungen bzw. Anfallserkrankungen eingesetzt wird. 

Appendizitis

Blinddarmentzündung; Entzündung des Wurmfortsatzes

Arthritis

Die Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die oft mit Rötungen, Gelenkschmerzen und Schwellungen einhergeht.

Arthrodese

Die Arthrodese ist eine operative Gelenkversteifung. Die Bewegungsfähigkeit im Gelenk wird dabei komplett unterbunden. Eine Arthrodese wird bei einer schweren Arthrose, bei einer chronischen Gelenksinstabilität oder zur Korrektur einer schweren Fehlstellung vorgenommen. Die operative Gelenkversteifung ist prinzipiell an allen Gelenken möglich. Bei der Operation werden der knorpeligen Anteil des Gelenks bis zum darunter liegenden Knochen entfernt. Anschließend erfolgt eine Fixation mit Schrauben, Drähten oder Platten. Nach der Operation ist eine mehrwöchige Ruhigstellung in einem Gips, Schiene oder Spezialschuh nötig, damit die knöcherne Durchbauung des ehemaligen Gelenkes stattfindet.

Arthrose

Ein Gelenk wird aus zwei oder frei Knochen gebildet, deren Enden mit Knorpel überzogen sind. Umgeben wird das Gelenk von einer Kapsel, stabilisiert wird es von Bändern und Sehnen. Bei der Arthrose ist der Knorpelüberzug verschlissen und abgenutzt und verliert zunehmend seine Stoßdämpferfunktion. Durch Abnahme der Knorpelhöhe rücken die Knochenenden näher und können aneinander reiben. Dadurch entsteht Abrieb, bei dessen Abbau schmerzhafte Gelenkentzündungen entstehen. Auch der Druck im Gelenk erhöht sich, am Knochen entstehen Anbauten (sogenannte Randwülste oder Osteophyten) oder kleine Hohlräume (Zysten). Beschwerdebild: Schwellungen und Ergussbildung. Anlaufschmerz und Nachtschmerz, später auch Schmerzen in Ruhe sind typisch für Arthrose.

aseptisch

Eine Infektion entsteht durch das Eindringen von Krankheitserregern in die Blutbahn. Ist eine Erkrankung ohne die Beteiligung von Erregern ausgebrochen, spricht man vom "aseptischen" Krankheitsbild.

Autoimmunerkrankung

Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen (z. B. Zellen oder Gewebe) richtet

B
B
Bandscheibenvorfall

Im Inneren der Bandscheibe durchbricht ein Teil des weichen Kerns den äußeren Faserring; kann auf Nerven drücken und Schmerzen verursachen.

BE (auch: Broteinheit)

Berechnungseinheit des Kohlenhydratgehalts in Speisen für Diabetiker. 1BE = 10g 

Belastungs-EKG

Während körperlicher Anstrengung wird ein Elektrokardiogramm aufgezeichnet; misst die Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens unter Belastung

Bestrahlung (auch: Strahlenbehandlung, Strahlentherapie)

lokale Bestrahlung bei Krebs: tumorzerstörende Wirkung nur im Bereich des Bestrahlungsfeldes

Bindehautentzündung

Augenerkrankung; Eine Reizung der Bindehaut, die u. a. mit Rötung und Jucken des Auges einhergeht. 

Biopsie (auch: Gewebeprobenentnahme)

Entnahme von Gewebeproben bei Veränderungen/Wucherungen, um bösartige Tumore ausschließen zu können

Blasenentzündung (auch: Zystitis)

Infektion der Harnwege. Symptome: permanenter Harndrang, Unterbauchschmerzen, schmerzhaftes Brennen beim Urinieren

Blausucht (auch: Zyanose)

bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhäute

Blinddarmentzündung (auch: Appendizitis)

Entzündung des Wurmfortsatzes.

Bluterkrankheit (auch: Hämophilie)

erblich bedingte Blutgerinnungsstörung, die hauptsächlich bei Männern auftritt 

BMI (auch: Body-Mass-Index)

Indexwert, der das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht berechnet und Unter-, Normal- oder Übergewicht anzeigt.

Body-Mass-Index (auch: BMI)

BMI; Ein Indexwert, der das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht berechnet und Unter-, Normal- oder Übergewicht anzeigt.

Borreliose

Infektionskrankheiten, die durch Bakterien (Borrelien) übertragen werden; z. B. durch den Biss einer Zecke (Lyme-Borreliose). 

Bradykardie

langsamer Herzschlag; Unterschreitung der altersüblichen physiologischen Herzfrequenz (HF) 

Breitbandantibiotika

langsamer Herzschlag; Unterschreitung der altersüblichen physiologischen Herzfrequenz (HF) 

Broteinheit (auch: BE)

Berechnungseinheit des Kohlenhydratgehalts in Speisen für Diabetiker. 1BE = 10g 

Burn-out (auch: Burnout-Syndrom, Burnout)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

Burnout (auch: Burnout-Syndrom, Burn-out)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

Burnout-Syndrom (auch: Burnout, Burn-out)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

C
C
Cellulite

Veränderung der Hauttopographie; Charakteristisch ist die sogenannte „Orangenhaut“ – eine Dellenbildung der Haut.

Chemotherapie

Den ganzen Körper betreffende Behandlung bösartiger Tumore durch Infusionen, Spritzen oder Tabletten. Diese enthalten Substanzen, welche die Vermehrung der Krebszellen aufhalten.

chronisch

dauerhaft an einer Krankheit leidend

Colitis ulcerosa

chronisch-entzündliche Darmerkrankung; Entzündung der Darmschleimhaut im Dickdarm, dadurch Bildung von Geschwüren

Computertomografie (auch: Computertomographie, CT)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Computertomographie (auch: Computertomografie, CT)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Cortison

Ein Hormon der Nebennierenrinde, das als Medikament entzündungshemmend, antiallergisch und antirheumatisch wirkt. 

Coxarthrose (auch: Hüftgelenksarthrose)

degenerative, langsam fortschreitende Gelenkerkrankung eines oder beider Hüftgelenke

CT (auch: Computertomografie, Computertomographie)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Curettage (auch: Abrasio uteri, Kürettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut

Cystis (auch: Zyste)

ein mit Zellschichten ausgekleideter Hohlraum im Gewebe des Körpers. Besteht aus einer oder mehreren Kammern, die mit Luft, oder mit dünn-/dickflüssigem Inhalt (z.B. Gewebeflüssigkeit, Blut, Eiter, Talg) gefüllt sind.  

D
D
D-Arzt

Durchgangsarzt, behandelt v. a. Arbeits- und Wegeunfälle

degenerativ

Weicht die Form oder Funktion eines Organs von der Norm ab, ist sie degenerativ.

E
E
EKG (auch: Elektrokardiografie, Elektrokardiogramm)

Elektrokardiografie/ Elektrokardiogramm: Aufzeichnung elektrischer Aktivitäten im Herzmuskel. Auch: Herzspannungskurve, Herzschrift

Embolie

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (bspw. im Bein) und verhindert, dass das Blut fließen kann. Bewegt sich dieses Blutgerinnsel im Blutstrom fort, kann es zu einer Embolie kommen.

endokrin

Die Endokrinologie beschäftigt sich mit Hormonen. Die Freisetzung von Hormonen (Botenstoffen) in die Blutbahn wird als "endokrin" bezeichnet.

Endokrinologie

Teilgebiet der Inneren Medizin, beschäftigt sich mit Hormonen. Die Freisetzung von Hormonen (Botenstoffen) in die Blutbahn wird als "endokrin" bezeichnet.

Endoprothese

Implantate, die natürliche Körperstrukturen dauerhaft ersetzen; Fachgebiet in der Medizin: Endoprothetik

Endoprothetik

Endoprothesen sind Implantate, die natürliche Körperstrukturen dauerhaft ersetzen; Fachgebiet in der Medizin: Endoprothetik

Endoskopie

Spiegelung zur Betrachtung von Körperhöhlen (z. B. Bauch oder Lunge) mithilfe einer Sonde

endoskopisch

Spiegelung zur Betrachtung von Körperhöhlen (z.B. Bauch oder Lunge) mithilfe einer Sonde

erweiterte Vene (auch: Varize, Krampfader)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

F
F
Fraktur

Knochenbruch

Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes (auch: Jochbeinfraktur, laterale Mittelgesichtsfraktur, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Fußwurzel

Liegt zwischen dem Mittelfuß und dem Rückfuß und wird aus 5 Knochen gebildet (Kahnbein, Würfelbein, Keilbein I, Keilbein II, Keilbein III)

G
G
Gastroenterologie

Teilgebiet der Inneren Medizin; befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und damit verbundener Organe

Gastroskopie (auch: Magenspiegelung, Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

H
H
Hämophilie (auch: Bluterkrankheit)

erblich bedingte Blutgerinnungsstörung, die hauptsächlich bei Männern auftritt 

Hämorrhoiden

Schwellkörper aus einem Geflecht von Arterien und Venen zwischen Enddarm und Schließmuskel des Afters, die Druckgefühl, Blutungen, Juckreiz oder Nässungen auslösen können.

Hernie (auch: Weichteilbruch)

Baucheingeweide treten durch einen Bruch in der Bauchwand nach außen; eine sackartige Ausstülpung entsteht.

Hüftgelenksarthrose (auch: Coxarthrose)

degenerative, langsam fortschreitende Gelenkerkrankung eines oder beider Hüftgelenke 

I
I
Infusion

Kontrolliertes Einbringen größerer Flüssigkeitsmengen (auch Arzneimittel) in den Körper. Bei Blut spricht man von einer Transfusion

Initialstadium

Erstes Stadium einer Krankheit

internistisch

Betrifft das Fachgebiet der Inneren Medizin bzw. innere Erkrankungen

J
J
Jet-Ventilation

spezielle Beatmungsform für operative Eingriffe an den Atemwegen in Narkose

Jochbeinbruch (auch: Jochbeinfraktur, laterale Mittelgesichtsfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Jochbeinfraktur (auch: laterale Mittelgesichtsfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein

K
K
Karzinom

Bösartiger Tumor

Katheter

Röhrenförmiges Instrument zur Entleerung, Füllung oder Spülung von Körperorganen.

Kernspintomografie (auch: Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Kernspintomographie (auch: Kernspintomografie, MRT, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Kindbett (auch: Wochenbett, Puerperium)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

Koloskopie (auch: Colonoskopie, Coloskopie)

Darmspiegelung: Untersuchung des Dickdarms, meist auch der letzten Zentimeter des Dünndarms; Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) und kleinere operative Eingriffe möglich

konsiliarisch

zur Beratung hinzugezogen/beratend

Korrekturosteotomie (auch: Umstellungsosteotomie, Umstellungs-Osteotomie)

operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten

Krampfader (auch: Varize, erweiterte Vene)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

Kürettage (auch: Abrasio uteri, Curettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut

L
L
Laparoskopie (auch: Bauchspiegelung)

Bei der Laparoskopie wird ein optisches Instrument durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt. Laparoskopische Operationen werden auch als minimalinvasive Eingriffe bezeichnet.

laparoskopisch

Bei der Laparoskopie wird ein optisches Instrument durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt. Laparoskopische Operationen werden auch als minimalinvasive Eingriffe bezeichnet.

laterale Mittelgesichtsfraktur (auch: Jochbeinfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Limbisches System

Funktionseinheit des Gehirns, die an Verarbeitung von Emotionen, Triebverhalten, intellektuellen Leistungen, der Steuerung von Lernen und Gedächtnis sowie der vegetativen Regulation der Nahrungsaufnahme und Verdauung beteiligt ist.

M
M
Magenspiegelung (auch: Gastroskopie, Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

Magnetresonanztomografie (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomographie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Magnetresonanztomographie (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Mammografie (auch: Mammographie)

Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust in Weichstrahlentechnik; wird sowohl senkrecht von oben als auch schräg seitlich durchgeführt und ermöglicht es dem Arzt, krankhafte Prozesse innerhalb des Gewebes zu erkennen.

Mammographie (auch: Mammografie)

Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust in Weichstrahlentechnik; wird sowohl senkrecht von oben als auch schräg seitlich durchgeführt und ermöglicht es dem Arzt, krankhafte Prozesse innerhalb des Gewebes zu erkennen.

minimal-invasiv (auch: minimalinvasiv, Schlüsselloch-Chirurgie)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben; auch "Schlüsselloch-Chirurgie" genannt

minimalinvasiv (auch: minimal-invasiv, Schlüsselloch-Chirurgie)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben; auch "Schlüsselloch-Chirurgie" genannt

MRT (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

multiresistent

Multiresistente Keime sind unempfindlich gegenüber Antibiotika.

N
N
Nephrologie (auch: Nierenheilkunde)

ein Teilgebiet der Inneren Medizin, beschäftigt sich mit Erkrankungen der Niere und deren nicht-operativer Therapie

nicht-invasiv (auch: nichtinvasiv)

Diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, bei denen Geräte oder Katheter nicht in den Körper eindringen

nichtinvasiv (auch: nicht-invasiv)

Diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, bei denen Geräte oder Katheter nicht in den Körper eindringen

O
O
Onkologie

Onkologie ist eine Teildisziplin der Inneren Medizin, die sich mit Tumoren befasst. "Onkologisch" bedeutet, dass etwas eine Krebserkrankung betrifft.

onkologisch

Onkologie ist eine Teildisziplin der Inneren Medizin, die sich mit Tumoren befasst. "Onkologisch" bedeutet, dass etwas eine Krebserkrankung betrifft.

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (auch: Gastroskopie, Magenspiegelung)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

P
P
Pathologie

Pathologie ist eine Klinik oder Abteilung, in der Gewebe oder Leichen untersucht werden. Dabei überwiegt die Untersuchung von Geweben lebender Patienten (Biopsie) bei weitem. Wenn etwas "pathologisch" ist, ist es "krankhaft" bzw. nicht gesund.

pathologisch

Klinik oder Abteilung, in der Gewebe oder Leichen untersucht werden. Dabei überwiegt die Untersuchung von Geweben lebender Patienten (Biopsie) bei weitem. Wenn etwas "pathologisch" ist, ist es "krankhaft" bzw. nicht gesund.

Perforation

Gewebe wird durchstoßen oder durchbohrt. Das kann beispielsweise infolge entzündlicher Schädigungen oder nach Unfällen vorkommen.

Ph-Wert

Gibt Auskunft über die Säureintensität. Skala von 1 bis 14: Der Wert 7 ist neutral, Werte unter 7 sind sauer, die darüber sind basisch. Der Wert im Blut liegt idealerweise bei 7,4.

Polyp (auch: Geschwulst, Polypektomie)

Polypen werden auch Geschwulste genannt und sind sichtbare Ausstülpungen der Schleimhaut: in der Gebärmutter, dem Magen, den Nasennebenhöhlen und im Darm. Wird ein Polyp entfernt, bezeichnet man dies als Polypektomie.

Polypektomie (auch: Geschwulst, Polyp)

Polypen werden auch Geschwulste genannt und sind sichtbare Ausstülpungen der Schleimhaut: in der Gebärmutter, dem Magen, den Nasennebenhöhlen und im Darm. Wird ein Polyp entfernt, bezeichnet man dies als Polypektomie.

Prävention

Maßnahmen zur Prävention beugen unerwünschten Ereignisse oder Zuständen vor. Synonym, vor allem in den Bereichen Zahn- und Krebsmedizin: "Prophylaxe".

Proktologie

Beschäftigt sich insbesondere mit Erkrankungen des Enddarms (genauer: Grimmdarm, Mastdarm und Analkanal). Fachärzte nennt man Proktologen.

Puerperium (auch: Wochenbett, Kindbett)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

Q
Q
Q-Fieber (auch: Query-Fieber, Balkan-Grippe, Queensland-Fieber, Kretafieber, Krim-Fieber, Pneumorickettsiose, Schlachthausfieber)

Infektion mit dem Bakterium Coxiella burnetii. Symptome sind meist grippeähnlich. Die Krankheit kann mit einer Lungenentzündung einhergehen. 

Quadrizeps-Sehnenruptur

Riss der Sehne des großen Beinstreckers (einer der vorderen Muskeln des Oberschenkels, Musculus rectus femoris)

R
R
Radiologie

Medizinische Bildgebung zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken z. B. mithilfe von Röntgenstrahlen, Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie).

Refluxkrankheit

Krankhaft gesteigerter Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Folge sind Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein.

restriktiv

Wortbedeutung: "einschränkend" oder "beschränkt". Ein restriktiver Einsatz von Medikamenten bedeutet bspw., dass nur unverzichtbare Medikamente verabreicht werden.

Rezidiv

Erneutes Auftreten einer Krankheit

Rückfuß

Wird aus dem Sprungbein und Fersenbein gebildet und beinhaltet das obere und untere Sprunggelenk.

S
S
Saugglockengeburt (auch: Vakuumextraktion)

Operationsverfahren zur Unterstützung der vaginalen Geburt mit Hilfe einer Saugglocke

Schlüsselloch-Chirurgie (auch: minimal-invasiv, minimalinvasiv)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben.

Sectio

Lat. für "Schnitt". Steht in der Medizin für den Einschnitt bei operativen Eingriffen; Bezeichnung verschiedener Operationstechniken. Bsp: "Sectio caesarea", der sogenannte "Kaiserschnitt".

septisch

Eine Infektion entsteht durch das Eindringen von Krankheitserregern in die Blutbahn; Verunreinigung durch Krankheitserreger. Ist eine Erkrankung ohne die Beteiligung von Erregern ausgebrochen, spricht man vom "aseptischen" Krankheitsbild.

Spezielle internistische Intensivmedizin

Teilgebiet der Inneren Medizin, befasst sich mit der Therapie von schwerst erkrankten Patienten, auf dafür vorgesehenen Überwachungs- und Intensivstationen einschließlich evtl. notwendiger Organersatzverfahren und künstlicher Beatmung.

stationär

Wer stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wird, bleibt über Nacht.

Stent (auch: Stenteinlage)

Gefäßstütze aus Metall oder Kunstfasern. Das röhrenförmige Gittergerüst wird in Gefäße oder Hohlorgane eingesetzt, um diese zu schienen und offen zu halten. Z.B. bei Verengungen der Speiseröhre, Atem- oder Gallenwege. Einsatz in Arterien: Blutgefäßstent

Stenteinlage (auch: Stent)

Gefäßstütze aus Metall oder Kunstfasern. Das röhrenförmige Gittergerüst wird in Gefäße oder Hohlorgane eingesetzt, um diese zu schienen und offen zu halten. Z.B. bei Verengungen der Speiseröhre, Atem- oder Gallenwege. Einsatz in Arterien: Blutgefäßstent

Stoma

Künstlicher Darmausgang, z.B. bei Patienten mit Dickdarm- oder Enddarmkrebs. Bei der OP werden ein kleines Stück des Darms oder die Harnleiter auf die Hautoberfläche ausgeleitet. Über diese gelangen Stuhl oder Urin aus dem Körper. 

Strahlentherapie (auch: Bestrahlung, Bestrahlungstherapie)

lokale Bestrahlung bei Krebs: tumorzerstörende Wirkung nur im Bereich des Bestrahlungsfeldes

Synovektomie

Die Gelenkschleimhaut innerhalb eines Gelenks wird operativ entfernt. Entzündungen werden eingedämmt und einer Zerstörung des Gelenks vorgebeugt, bspw. bei chronischen Gelenkentzündungen.

T
T
Thrombose

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (bspw. im Bein) und verhindert, dass das Blut fließen kann. Bewegt sich dieses Blutgerinnsel im Blutstrom fort, kann es zu einer Embolie kommen.

Transfusion (auch: Bluttransfusion, Blutübertragung)

Auch Bluttransfusion/Blutübertragung: Blut wird in den Organismus eingebracht. Meist werden lediglich Teile des Blutes, die Erythrozytenkonzentrate (Erythrozyten = rote Blutzellen), verabreicht. Man unterscheidet zwischen Eigenblut- und Fremdblutspende.

Tumormarker (auch: Krebsmarker)

Eine körpereigene Substanz, die auf einen Tumor bzw. Krebs hinweist.

U
U
Umstellungs-Osteotomie (auch: Umstellungsosteotomie, Korrekturosteotomie)

Operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten.

Umstellungsosteotomie (auch: Umstellungs-Osteotomie, Korrekturosteotomie)

operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten

Unfallprophylaxe

das Vorbeugen von Unfällen und den damit verbundenen Verletzungen

V
V
Vakuumextraktion (auch: Saugglockengeburt)

Operationsverfahren zur Unterstützung der vaginalen Geburt mit Hilfe einer Saugglocke

Varize (auch: Krampfader, erweiterte Vene)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

Vorfuß

Vorderer Fußabschnitt, bestehend aus Zehen und den Mittelfußknochen.

W
W
Weichgewebe (auch: Weichteile, Weichteilgewebe)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Weichteile (auch: Weichgewebe, Weichteilgewebe)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Weichteilgewebe (auch: Weichgewebe, Weichteile)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Wochenbett (auch: Kindbett, Puerperium)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

X
X
X-Chromosom

Geschlechtschromosom (Gonosom), Teil des Erbguts, das beim weiblichen Geschlecht doppelt und beim männlichen Geschlecht einfach vorliegt

Y
Y
Y-Fraktur

Knochenbruch (Fraktur) mit drei Fragmenten und einem Y- bis T-förmigen Bruchspalt.

Z
Z
zentraler Venenkatheter (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, ZVK)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

Zentralvenenkatheter (auch: zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

zentralvenöser Katheter (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Zugang, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

zentralvenöser Zugang (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

ZVK (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

Zyanose (auch: Blausucht)

bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhäute

Zyste (auch: Cystis)

ein mit Zellschichten ausgekleideter Hohlraum im Gewebe des Körpers. Besteht aus einer oder mehreren Kammern, die mit Luft, oder mit dünn-/dickflüssigem Inhalt (z.B. Gewebeflüssigkeit, Blut, Eiter, Talg) gefüllt sind.  

Zystitis (auch: Blasenentzündung)

Infektion der Harnwege. Symptome: permanenter Harndrang, Unterbauchschmerzen, schmerzhaftes Brennen beim Urinieren

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
A
A
Abort

vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft vor Beginn der 24. Schwangerschaftswoche

Abrasio conjunctivae

Abschabung der Bindehaut des Auges 

Abrasio cọrneae

Abschabung der Hornhaut des Auges

Abrasio dentium

Verlust an Zahnhartsubstanz (Oberbegriff für Zahnschmelz, Zahnbein, Wurzelelement) durch Reibung 

Abrasio uteri (auch: Kürettage, Curettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut  

Abrasion

Ausschabung bzw. Abschabung von Gewebe

Absence-Epilepsie (auch: Absenceepilepsie)

Form der Epilepsie, bei der der Betroffene kurzzeitig bewusstlos ist

Absenceepilepsie (auch: Absence-Epilepsie)

Form der Epilepsie, bei der der Betroffene kurzzeitig bewusstlos ist

Abszess (auch: Geschwulst, Eitergeschwür, Pickel, eitrige Haarwurzelentzündung, Furunkel)

Ansammlung von Immunzellen und Bakterien (Eiter) in einem neu entstandenen Gewebshohlraum

Abulie

krankhafte (pathologische) Willensschwäche, Willenlosigkeit oder Unentschlossenheit; tritt als Symptom diverser Erkrankungen auf

Abusus

medizinische Bezeichnung für „Missbrauch"; meint meist Missbrauch von Genussmitteln, Medikamenten oder Drogen

Adenom

gutartige Zellwucherung; kommt am häufigsten im Magen-Darm-Trakt vor

ADHS

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom; Symptome sind z.B. starke Aufmerksamkeitsstörung, Konzentrationsstörung, impulsives Handeln oder schnelle Ablenkbarkeit („Zappelphilipp“)

Adipositas

chronische Erkrankung mit vielfältigen Ursachen; übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper; Body Mass Index (BMI) von 30 oder mehr

Adipsie

fehlendes Bedürfnis zur Flüssigkeitsaufnahme bzw. fehlendes Durstgefühl

Adjuvans

Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffes verstärkt – möglichst ohne eine eigene pharmakologische Wirkung zu entfalten

Adoleszenz

Zeitspanne des "Heranreifens" zwischen dem 12./13. und 20. Lebensjahr

Aerophagie

Schlucken von Luft und damit deren unbeabsichtigte Aufnahme in den Gastrointestinaltrakt (Magen-Darm-Trakt)

Agranulozytose

(nahezu) vollständiger Mangel an Granulozyten (spezielle weiße Blutkörperchen)

AIDS

(Acquired Immune Deficiency Syndrome): Endstadium einer HIV-Infektion („human immunodeficieny virus“); schwächt das Immunsystem, sodass die Anfälligkeit für andere Krankheiten steigt. 

Allergie

Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene) mit Entzündungszeichen und Antikörper-Bildung (Antigen-Antikörper-Reaktion)

allergische Reaktion

Immunreaktion des Körpers auf nicht-infektiöse Fremdstoffe (Antigene bzw. Allergene) mit Entzündungszeichen und Antikörper-Bildung (Antigen-Antikörper-Reaktion)

Alzheimer

häufigste Form der Demenzerkrankung und schwere Erkrankung des Gehirns; Symptome sind z. B. Verlust der Informationsspeicherung oder Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses

ambulant

Behandlung, bei der der Patient nicht über Nacht im Krankenhaus bleiben muss

Anämie

Blutarmut/Mangel an rotem Blutfarbstoff

Anamnese

Gespräch mit dem Arzt, in dem der Arzt den Patienten nach der Krankenvorgeschichte, Beschwerden, Lebensgewohnheiten o. Ä. befragt

anaphylaktischer Schock

akut lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Substanz; Maximalreaktion einer anaphylaktischen Reaktion

Anästhesie (auch: Betäubung)

Ausschaltung von Empfindungen (z.B. Schmerz, Berührung) durch Medikamente. Bei Eingriffen ist eine Allgemeinanästhesie (Narkose) oder Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) möglich.

Aneurysma

dauerhafte, örtlich begrenzte Erweiterung einer Arterie/Schlagader durch Ausbuchtung oder Ausweitung der Gefäßwand

Angiologie

Teilgebiet der Inneren Medizin; befasst sich mit Gefäßerkrankungen

Anorexie

Verlust des Appetits; als bekannteste Form gilt die Magersucht (Anorexia nervosa)

Antibiotika

Substanzen, die einen hemmenden Einfluss auf den Stoffwechsel von Mikroorganismen haben und deren Weiterleben oder Vermehrung verhindern.

Antibiotikum

Substanz, die einen hemmenden Einfluss auf den Stoffwechsel von Mikroorganismen hat und deren Weiterleben oder Vermehrung verhindert. 

Antiepileptikum (auch: Antikonvulsivum)

Ein Arzneimittel, das zur Behandlung epileptischer Erkrankungen bzw. Anfallserkrankungen eingesetzt wird. 

Antikonvulsivum (auch: Antiepileptikum)

Ein Arzneimittel, das zur Behandlung epileptischer Erkrankungen bzw. Anfallserkrankungen eingesetzt wird. 

Appendizitis

Blinddarmentzündung; Entzündung des Wurmfortsatzes

Arthritis

Die Entzündung eines oder mehrerer Gelenke, die oft mit Rötungen, Gelenkschmerzen und Schwellungen einhergeht.

Arthrodese

Die Arthrodese ist eine operative Gelenkversteifung. Die Bewegungsfähigkeit im Gelenk wird dabei komplett unterbunden. Eine Arthrodese wird bei einer schweren Arthrose, bei einer chronischen Gelenksinstabilität oder zur Korrektur einer schweren Fehlstellung vorgenommen. Die operative Gelenkversteifung ist prinzipiell an allen Gelenken möglich. Bei der Operation werden der knorpeligen Anteil des Gelenks bis zum darunter liegenden Knochen entfernt. Anschließend erfolgt eine Fixation mit Schrauben, Drähten oder Platten. Nach der Operation ist eine mehrwöchige Ruhigstellung in einem Gips, Schiene oder Spezialschuh nötig, damit die knöcherne Durchbauung des ehemaligen Gelenkes stattfindet.

Arthrose

Ein Gelenk wird aus zwei oder frei Knochen gebildet, deren Enden mit Knorpel überzogen sind. Umgeben wird das Gelenk von einer Kapsel, stabilisiert wird es von Bändern und Sehnen. Bei der Arthrose ist der Knorpelüberzug verschlissen und abgenutzt und verliert zunehmend seine Stoßdämpferfunktion. Durch Abnahme der Knorpelhöhe rücken die Knochenenden näher und können aneinander reiben. Dadurch entsteht Abrieb, bei dessen Abbau schmerzhafte Gelenkentzündungen entstehen. Auch der Druck im Gelenk erhöht sich, am Knochen entstehen Anbauten (sogenannte Randwülste oder Osteophyten) oder kleine Hohlräume (Zysten). Beschwerdebild: Schwellungen und Ergussbildung. Anlaufschmerz und Nachtschmerz, später auch Schmerzen in Ruhe sind typisch für Arthrose.

aseptisch

Eine Infektion entsteht durch das Eindringen von Krankheitserregern in die Blutbahn. Ist eine Erkrankung ohne die Beteiligung von Erregern ausgebrochen, spricht man vom "aseptischen" Krankheitsbild.

Autoimmunerkrankung

Erkrankung, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen (z. B. Zellen oder Gewebe) richtet

B
B
Bandscheibenvorfall

Im Inneren der Bandscheibe durchbricht ein Teil des weichen Kerns den äußeren Faserring; kann auf Nerven drücken und Schmerzen verursachen.

BE (auch: Broteinheit)

Berechnungseinheit des Kohlenhydratgehalts in Speisen für Diabetiker. 1BE = 10g 

Belastungs-EKG

Während körperlicher Anstrengung wird ein Elektrokardiogramm aufgezeichnet; misst die Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens unter Belastung

Bestrahlung (auch: Strahlenbehandlung, Strahlentherapie)

lokale Bestrahlung bei Krebs: tumorzerstörende Wirkung nur im Bereich des Bestrahlungsfeldes

Bindehautentzündung

Augenerkrankung; Eine Reizung der Bindehaut, die u. a. mit Rötung und Jucken des Auges einhergeht. 

Biopsie (auch: Gewebeprobenentnahme)

Entnahme von Gewebeproben bei Veränderungen/Wucherungen, um bösartige Tumore ausschließen zu können

Blasenentzündung (auch: Zystitis)

Infektion der Harnwege. Symptome: permanenter Harndrang, Unterbauchschmerzen, schmerzhaftes Brennen beim Urinieren

Blausucht (auch: Zyanose)

bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhäute

Blinddarmentzündung (auch: Appendizitis)

Entzündung des Wurmfortsatzes.

Bluterkrankheit (auch: Hämophilie)

erblich bedingte Blutgerinnungsstörung, die hauptsächlich bei Männern auftritt 

BMI (auch: Body-Mass-Index)

Indexwert, der das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht berechnet und Unter-, Normal- oder Übergewicht anzeigt.

Body-Mass-Index (auch: BMI)

BMI; Ein Indexwert, der das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht berechnet und Unter-, Normal- oder Übergewicht anzeigt.

Borreliose

Infektionskrankheiten, die durch Bakterien (Borrelien) übertragen werden; z. B. durch den Biss einer Zecke (Lyme-Borreliose). 

Bradykardie

langsamer Herzschlag; Unterschreitung der altersüblichen physiologischen Herzfrequenz (HF) 

Breitbandantibiotika

langsamer Herzschlag; Unterschreitung der altersüblichen physiologischen Herzfrequenz (HF) 

Broteinheit (auch: BE)

Berechnungseinheit des Kohlenhydratgehalts in Speisen für Diabetiker. 1BE = 10g 

Burn-out (auch: Burnout-Syndrom, Burnout)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

Burnout (auch: Burnout-Syndrom, Burn-out)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

Burnout-Syndrom (auch: Burnout, Burn-out)

Konstitution der absoluten geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfung mit einhergehendem Leistungsverlust

C
C
Cellulite

Veränderung der Hauttopographie; Charakteristisch ist die sogenannte „Orangenhaut“ – eine Dellenbildung der Haut.

Chemotherapie

Den ganzen Körper betreffende Behandlung bösartiger Tumore durch Infusionen, Spritzen oder Tabletten. Diese enthalten Substanzen, welche die Vermehrung der Krebszellen aufhalten.

chronisch

dauerhaft an einer Krankheit leidend

Colitis ulcerosa

chronisch-entzündliche Darmerkrankung; Entzündung der Darmschleimhaut im Dickdarm, dadurch Bildung von Geschwüren

Computertomografie (auch: Computertomographie, CT)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Computertomographie (auch: Computertomografie, CT)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Cortison

Ein Hormon der Nebennierenrinde, das als Medikament entzündungshemmend, antiallergisch und antirheumatisch wirkt. 

Coxarthrose (auch: Hüftgelenksarthrose)

degenerative, langsam fortschreitende Gelenkerkrankung eines oder beider Hüftgelenke

CT (auch: Computertomografie, Computertomographie)

Ein Röntgenverfahren, mit dem Gewebestrukturen des menschlichen Körpers dargestellt werden können.

Curettage (auch: Abrasio uteri, Kürettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut

Cystis (auch: Zyste)

ein mit Zellschichten ausgekleideter Hohlraum im Gewebe des Körpers. Besteht aus einer oder mehreren Kammern, die mit Luft, oder mit dünn-/dickflüssigem Inhalt (z.B. Gewebeflüssigkeit, Blut, Eiter, Talg) gefüllt sind.  

D
D
D-Arzt

Durchgangsarzt, behandelt v. a. Arbeits- und Wegeunfälle

degenerativ

Weicht die Form oder Funktion eines Organs von der Norm ab, ist sie degenerativ.

E
E
EKG (auch: Elektrokardiografie, Elektrokardiogramm)

Elektrokardiografie/ Elektrokardiogramm: Aufzeichnung elektrischer Aktivitäten im Herzmuskel. Auch: Herzspannungskurve, Herzschrift

Embolie

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (bspw. im Bein) und verhindert, dass das Blut fließen kann. Bewegt sich dieses Blutgerinnsel im Blutstrom fort, kann es zu einer Embolie kommen.

endokrin

Die Endokrinologie beschäftigt sich mit Hormonen. Die Freisetzung von Hormonen (Botenstoffen) in die Blutbahn wird als "endokrin" bezeichnet.

Endokrinologie

Teilgebiet der Inneren Medizin, beschäftigt sich mit Hormonen. Die Freisetzung von Hormonen (Botenstoffen) in die Blutbahn wird als "endokrin" bezeichnet.

Endoprothese

Implantate, die natürliche Körperstrukturen dauerhaft ersetzen; Fachgebiet in der Medizin: Endoprothetik

Endoprothetik

Endoprothesen sind Implantate, die natürliche Körperstrukturen dauerhaft ersetzen; Fachgebiet in der Medizin: Endoprothetik

Endoskopie

Spiegelung zur Betrachtung von Körperhöhlen (z. B. Bauch oder Lunge) mithilfe einer Sonde

endoskopisch

Spiegelung zur Betrachtung von Körperhöhlen (z.B. Bauch oder Lunge) mithilfe einer Sonde

erweiterte Vene (auch: Varize, Krampfader)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

F
F
Fraktur

Knochenbruch

Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes (auch: Jochbeinfraktur, laterale Mittelgesichtsfraktur, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Fußwurzel

Liegt zwischen dem Mittelfuß und dem Rückfuß und wird aus 5 Knochen gebildet (Kahnbein, Würfelbein, Keilbein I, Keilbein II, Keilbein III)

G
G
Gastroenterologie

Teilgebiet der Inneren Medizin; befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und damit verbundener Organe

Gastroskopie (auch: Magenspiegelung, Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

H
H
Hämophilie (auch: Bluterkrankheit)

erblich bedingte Blutgerinnungsstörung, die hauptsächlich bei Männern auftritt 

Hämorrhoiden

Schwellkörper aus einem Geflecht von Arterien und Venen zwischen Enddarm und Schließmuskel des Afters, die Druckgefühl, Blutungen, Juckreiz oder Nässungen auslösen können.

Hernie (auch: Weichteilbruch)

Baucheingeweide treten durch einen Bruch in der Bauchwand nach außen; eine sackartige Ausstülpung entsteht.

Hüftgelenksarthrose (auch: Coxarthrose)

degenerative, langsam fortschreitende Gelenkerkrankung eines oder beider Hüftgelenke 

I
I
Infusion

Kontrolliertes Einbringen größerer Flüssigkeitsmengen (auch Arzneimittel) in den Körper. Bei Blut spricht man von einer Transfusion

Initialstadium

Erstes Stadium einer Krankheit

internistisch

Betrifft das Fachgebiet der Inneren Medizin bzw. innere Erkrankungen

J
J
Jet-Ventilation

spezielle Beatmungsform für operative Eingriffe an den Atemwegen in Narkose

Jochbeinbruch (auch: Jochbeinfraktur, laterale Mittelgesichtsfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Jochbeinfraktur (auch: laterale Mittelgesichtsfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein

K
K
Karzinom

Bösartiger Tumor

Katheter

Röhrenförmiges Instrument zur Entleerung, Füllung oder Spülung von Körperorganen.

Kernspintomografie (auch: Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Kernspintomographie (auch: Kernspintomografie, MRT, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Kindbett (auch: Wochenbett, Puerperium)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

Koloskopie (auch: Colonoskopie, Coloskopie)

Darmspiegelung: Untersuchung des Dickdarms, meist auch der letzten Zentimeter des Dünndarms; Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) und kleinere operative Eingriffe möglich

konsiliarisch

zur Beratung hinzugezogen/beratend

Korrekturosteotomie (auch: Umstellungsosteotomie, Umstellungs-Osteotomie)

operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten

Krampfader (auch: Varize, erweiterte Vene)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

Kürettage (auch: Abrasio uteri, Curettage)

Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut

L
L
Laparoskopie (auch: Bauchspiegelung)

Bei der Laparoskopie wird ein optisches Instrument durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt. Laparoskopische Operationen werden auch als minimalinvasive Eingriffe bezeichnet.

laparoskopisch

Bei der Laparoskopie wird ein optisches Instrument durch einen kleinen Schnitt in die Bauchhöhle eingeführt. Laparoskopische Operationen werden auch als minimalinvasive Eingriffe bezeichnet.

laterale Mittelgesichtsfraktur (auch: Jochbeinfraktur, Fraktur des zygomatiko-orbitalen Komplexes, Jochbeinbruch)

Knochenbruch (Fraktur), der hauptsächlich das Jochbein betrifft. Auch angrenzende Knochenanteile können mit einbezogen sein.

Limbisches System

Funktionseinheit des Gehirns, die an Verarbeitung von Emotionen, Triebverhalten, intellektuellen Leistungen, der Steuerung von Lernen und Gedächtnis sowie der vegetativen Regulation der Nahrungsaufnahme und Verdauung beteiligt ist.

M
M
Magenspiegelung (auch: Gastroskopie, Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

Magnetresonanztomografie (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomographie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Magnetresonanztomographie (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, MRT, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

Mammografie (auch: Mammographie)

Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust in Weichstrahlentechnik; wird sowohl senkrecht von oben als auch schräg seitlich durchgeführt und ermöglicht es dem Arzt, krankhafte Prozesse innerhalb des Gewebes zu erkennen.

Mammographie (auch: Mammografie)

Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust in Weichstrahlentechnik; wird sowohl senkrecht von oben als auch schräg seitlich durchgeführt und ermöglicht es dem Arzt, krankhafte Prozesse innerhalb des Gewebes zu erkennen.

minimal-invasiv (auch: minimalinvasiv, Schlüsselloch-Chirurgie)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben; auch "Schlüsselloch-Chirurgie" genannt

minimalinvasiv (auch: minimal-invasiv, Schlüsselloch-Chirurgie)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben; auch "Schlüsselloch-Chirurgie" genannt

MRT (auch: Kernspintomografie, Kernspintomographie, Magnetresonanztomographie, Magnetresonanztomografie, Kernspin-Resonanz-Tomographie, NMR)

Mithilfe von Magnetfeldern werden bei der Kernspintomoprafie/Magnetresonanztomografie Organe und Gewebe bildlich dargestellt. Tumore und Entzündungsherde können sehr früh erkannt werden.

multiresistent

Multiresistente Keime sind unempfindlich gegenüber Antibiotika.

N
N
Nephrologie (auch: Nierenheilkunde)

ein Teilgebiet der Inneren Medizin, beschäftigt sich mit Erkrankungen der Niere und deren nicht-operativer Therapie

nicht-invasiv (auch: nichtinvasiv)

Diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, bei denen Geräte oder Katheter nicht in den Körper eindringen

nichtinvasiv (auch: nicht-invasiv)

Diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, bei denen Geräte oder Katheter nicht in den Körper eindringen

O
O
Onkologie

Onkologie ist eine Teildisziplin der Inneren Medizin, die sich mit Tumoren befasst. "Onkologisch" bedeutet, dass etwas eine Krebserkrankung betrifft.

onkologisch

Onkologie ist eine Teildisziplin der Inneren Medizin, die sich mit Tumoren befasst. "Onkologisch" bedeutet, dass etwas eine Krebserkrankung betrifft.

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (auch: Gastroskopie, Magenspiegelung)

Bildgebendes Verfahren, mit dem Speiseröhre, Magen und der obere Teil des Zwölffingerdarms mit Hilfe einer speziellen Kamera (Endoskop) von innen betrachtet werden können.

P
P
Pathologie

Pathologie ist eine Klinik oder Abteilung, in der Gewebe oder Leichen untersucht werden. Dabei überwiegt die Untersuchung von Geweben lebender Patienten (Biopsie) bei weitem. Wenn etwas "pathologisch" ist, ist es "krankhaft" bzw. nicht gesund.

pathologisch

Klinik oder Abteilung, in der Gewebe oder Leichen untersucht werden. Dabei überwiegt die Untersuchung von Geweben lebender Patienten (Biopsie) bei weitem. Wenn etwas "pathologisch" ist, ist es "krankhaft" bzw. nicht gesund.

Perforation

Gewebe wird durchstoßen oder durchbohrt. Das kann beispielsweise infolge entzündlicher Schädigungen oder nach Unfällen vorkommen.

Ph-Wert

Gibt Auskunft über die Säureintensität. Skala von 1 bis 14: Der Wert 7 ist neutral, Werte unter 7 sind sauer, die darüber sind basisch. Der Wert im Blut liegt idealerweise bei 7,4.

Polyp (auch: Geschwulst, Polypektomie)

Polypen werden auch Geschwulste genannt und sind sichtbare Ausstülpungen der Schleimhaut: in der Gebärmutter, dem Magen, den Nasennebenhöhlen und im Darm. Wird ein Polyp entfernt, bezeichnet man dies als Polypektomie.

Polypektomie (auch: Geschwulst, Polyp)

Polypen werden auch Geschwulste genannt und sind sichtbare Ausstülpungen der Schleimhaut: in der Gebärmutter, dem Magen, den Nasennebenhöhlen und im Darm. Wird ein Polyp entfernt, bezeichnet man dies als Polypektomie.

Prävention

Maßnahmen zur Prävention beugen unerwünschten Ereignisse oder Zuständen vor. Synonym, vor allem in den Bereichen Zahn- und Krebsmedizin: "Prophylaxe".

Proktologie

Beschäftigt sich insbesondere mit Erkrankungen des Enddarms (genauer: Grimmdarm, Mastdarm und Analkanal). Fachärzte nennt man Proktologen.

Puerperium (auch: Wochenbett, Kindbett)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

Q
Q
Q-Fieber (auch: Query-Fieber, Balkan-Grippe, Queensland-Fieber, Kretafieber, Krim-Fieber, Pneumorickettsiose, Schlachthausfieber)

Infektion mit dem Bakterium Coxiella burnetii. Symptome sind meist grippeähnlich. Die Krankheit kann mit einer Lungenentzündung einhergehen. 

Quadrizeps-Sehnenruptur

Riss der Sehne des großen Beinstreckers (einer der vorderen Muskeln des Oberschenkels, Musculus rectus femoris)

R
R
Radiologie

Medizinische Bildgebung zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken z. B. mithilfe von Röntgenstrahlen, Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie).

Refluxkrankheit

Krankhaft gesteigerter Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre. Folge sind Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein.

restriktiv

Wortbedeutung: "einschränkend" oder "beschränkt". Ein restriktiver Einsatz von Medikamenten bedeutet bspw., dass nur unverzichtbare Medikamente verabreicht werden.

Rezidiv

Erneutes Auftreten einer Krankheit

Rückfuß

Wird aus dem Sprungbein und Fersenbein gebildet und beinhaltet das obere und untere Sprunggelenk.

S
S
Saugglockengeburt (auch: Vakuumextraktion)

Operationsverfahren zur Unterstützung der vaginalen Geburt mit Hilfe einer Saugglocke

Schlüsselloch-Chirurgie (auch: minimal-invasiv, minimalinvasiv)

Eingriffe, bei denen der Arzt auf große Schnitte verzichtet und mit Hilfe einer kleinen Kamera und hauchdünnem Hochpräzisions-Besteck operiert. Kleine Operationswunde, kaum sichtbare Narben.

Sectio

Lat. für "Schnitt". Steht in der Medizin für den Einschnitt bei operativen Eingriffen; Bezeichnung verschiedener Operationstechniken. Bsp: "Sectio caesarea", der sogenannte "Kaiserschnitt".

septisch

Eine Infektion entsteht durch das Eindringen von Krankheitserregern in die Blutbahn; Verunreinigung durch Krankheitserreger. Ist eine Erkrankung ohne die Beteiligung von Erregern ausgebrochen, spricht man vom "aseptischen" Krankheitsbild.

Spezielle internistische Intensivmedizin

Teilgebiet der Inneren Medizin, befasst sich mit der Therapie von schwerst erkrankten Patienten, auf dafür vorgesehenen Überwachungs- und Intensivstationen einschließlich evtl. notwendiger Organersatzverfahren und künstlicher Beatmung.

stationär

Wer stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wird, bleibt über Nacht.

Stent (auch: Stenteinlage)

Gefäßstütze aus Metall oder Kunstfasern. Das röhrenförmige Gittergerüst wird in Gefäße oder Hohlorgane eingesetzt, um diese zu schienen und offen zu halten. Z.B. bei Verengungen der Speiseröhre, Atem- oder Gallenwege. Einsatz in Arterien: Blutgefäßstent

Stenteinlage (auch: Stent)

Gefäßstütze aus Metall oder Kunstfasern. Das röhrenförmige Gittergerüst wird in Gefäße oder Hohlorgane eingesetzt, um diese zu schienen und offen zu halten. Z.B. bei Verengungen der Speiseröhre, Atem- oder Gallenwege. Einsatz in Arterien: Blutgefäßstent

Stoma

Künstlicher Darmausgang, z.B. bei Patienten mit Dickdarm- oder Enddarmkrebs. Bei der OP werden ein kleines Stück des Darms oder die Harnleiter auf die Hautoberfläche ausgeleitet. Über diese gelangen Stuhl oder Urin aus dem Körper. 

Strahlentherapie (auch: Bestrahlung, Bestrahlungstherapie)

lokale Bestrahlung bei Krebs: tumorzerstörende Wirkung nur im Bereich des Bestrahlungsfeldes

Synovektomie

Die Gelenkschleimhaut innerhalb eines Gelenks wird operativ entfernt. Entzündungen werden eingedämmt und einer Zerstörung des Gelenks vorgebeugt, bspw. bei chronischen Gelenkentzündungen.

T
T
Thrombose

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel (bspw. im Bein) und verhindert, dass das Blut fließen kann. Bewegt sich dieses Blutgerinnsel im Blutstrom fort, kann es zu einer Embolie kommen.

Transfusion (auch: Bluttransfusion, Blutübertragung)

Auch Bluttransfusion/Blutübertragung: Blut wird in den Organismus eingebracht. Meist werden lediglich Teile des Blutes, die Erythrozytenkonzentrate (Erythrozyten = rote Blutzellen), verabreicht. Man unterscheidet zwischen Eigenblut- und Fremdblutspende.

Tumormarker (auch: Krebsmarker)

Eine körpereigene Substanz, die auf einen Tumor bzw. Krebs hinweist.

U
U
Umstellungs-Osteotomie (auch: Umstellungsosteotomie, Korrekturosteotomie)

Operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten.

Umstellungsosteotomie (auch: Umstellungs-Osteotomie, Korrekturosteotomie)

operatives Verfahren der Unfallchirurgie und Orthopädie, bei dem ein Knochen durchtrennt (osteotomiert) wird, um fehlverheilte Knochenbrüche zu korrigieren oder Gelenke zu entlasten

Unfallprophylaxe

das Vorbeugen von Unfällen und den damit verbundenen Verletzungen

V
V
Vakuumextraktion (auch: Saugglockengeburt)

Operationsverfahren zur Unterstützung der vaginalen Geburt mit Hilfe einer Saugglocke

Varize (auch: Krampfader, erweiterte Vene)

oberflächliche Vene, die krankhaft erweitert ist und sichtbar geschlängelt in der unteren Schicht der Haut verläuft

Vorfuß

Vorderer Fußabschnitt, bestehend aus Zehen und den Mittelfußknochen.

W
W
Weichgewebe (auch: Weichteile, Weichteilgewebe)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Weichteile (auch: Weichgewebe, Weichteilgewebe)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Weichteilgewebe (auch: Weichgewebe, Weichteile)

Bezeichnung für alle Anteile des Körpers, die keine inneren Organe sind und weder aus Knochen noch aus Knorpel bestehen, also Fettgewebe, Muskelgewebe und die Bindegewebe, einschließlich darin enthaltener kleiner Blutgefäße und Nerven.

Wochenbett (auch: Kindbett, Puerperium)

Zeit nach der Geburt, in der sich schwangerschafts- und geburtsbedingte körperliche Veränderungen zurückbilden

X
X
X-Chromosom

Geschlechtschromosom (Gonosom), Teil des Erbguts, das beim weiblichen Geschlecht doppelt und beim männlichen Geschlecht einfach vorliegt

Y
Y
Y-Fraktur

Knochenbruch (Fraktur) mit drei Fragmenten und einem Y- bis T-förmigen Bruchspalt.

Z
Z
zentraler Venenkatheter (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, ZVK)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

Zentralvenenkatheter (auch: zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

zentralvenöser Katheter (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Zugang, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

zentralvenöser Zugang (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, ZVK, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

ZVK (auch: Zentralvenenkatheter, zentralvenöser Katheter, zentralvenöser Zugang, zentraler Venenkatheter)

ein in eine größere Vene in der oberen Körperhälfte eingeführter, dünner Kunststoffschlauch. Über ihn können Medikamente und Infusionen verabreicht oder der zentrale Venendruck gemessen werden.

Zyanose (auch: Blausucht)

bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhäute

Zyste (auch: Cystis)

ein mit Zellschichten ausgekleideter Hohlraum im Gewebe des Körpers. Besteht aus einer oder mehreren Kammern, die mit Luft, oder mit dünn-/dickflüssigem Inhalt (z.B. Gewebeflüssigkeit, Blut, Eiter, Talg) gefüllt sind.  

Zystitis (auch: Blasenentzündung)

Infektion der Harnwege. Symptome: permanenter Harndrang, Unterbauchschmerzen, schmerzhaftes Brennen beim Urinieren